Stromverbrauch: Mehr als die Hälfte aus erneuerbaren Energien
- Redaktion
- 9. April 2026
Stromverbrauch: Mehr als die Hälfte aus erneuerbaren Energien
Im ersten Quartal 2026 lag der Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch bei rund 53 Prozent. Nachdem die Windkraft stark vorgelegt hat, werden nun sonnige Monate mit einer hohen Stromerzeugung aus Solarkraft erwartet.
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Viel Wind, viel Sonne: Im ersten Quartal haben erneuerbare Energien circa 53 Prozent des deutschen Stromverbrauchs gedeckt. Insgesamt erzeugten Erneuerbare-Energien-Anlagen in den ersten drei Monaten 73,4 Terawattstunden (TWh) Strom. Das entspricht einem Plus von rund 6 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Zahlen stammen aus vorläufigen Berechnungen vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg und dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft.
Der Strombedarf steigt
Den Berechnungen zufolge wurde 2026 zu Jahresbeginn insgesamt mehr Strom erzeugt als 2025. Während es im ersten Quartal 2025 noch 133,2 TWh waren, lag die Bruttostromerzeugung in diesem Jahr schon bei 140,6 TWh. Der Trend könnte sich weiter fortsetzen, da der Stromverbrauch vor allem durch E-Mobilität und elektrische Heizlösungen tendenziell weiter steigt.
Sonnige Aussichten für den Sommer
Im gesamten Jahr 2025 lag der Ökostromanteil bei fast 56 Prozent. Auch in diesem Jahr wird er voraussichtlich noch kräftig zulegen – vorausgesetzt, die Stromproduktion aus Photovoltaik zieht in den kommenden Monaten weiter an. Das ist angesichts der anstehenden Sommermonate mehr als wahrscheinlich. Der Trend zu sauberem, grünem Strom reißt also nicht ab und die Energiewende schreitet weiter voran.
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