Interview mit CarbonFreed-Gründer Marko Ibsch zur Umsetzung der NELEV Novelle und Änderung der Leistungsgrenze für die Anlagenzertifizierung

CarbonFreed arbeitet mit Zertifizierungsstelle UL Solutions

CarbonFreed arbeitet mit Zertifizierungsstelle UL Solutions

CarbonFreed kooperiert mit der Zertifizierungsstelle UL Solutions: Das Schleswig-Holsteiner Greentech-Startup unterstützt Projektentwickler bei der Projektbearbeitung, wodurch die Zertifizierung von Solaranlagen ab einer Größe von 135 Kilowatt schneller und effizienter durchgeführt werden kann, wie CarbonFreed-Gründer Marko Ibsch erklärt: „Gerade die Datenakquise, die Aufbereitung der Informationen und die Berichterstellung sind bei der Anlagenzertifizierung sehr zeitintensiv. Diese Bereiche nehmen wir unseren Kunden ab, sodass wir UL Solutions eine vollständige Dokumentation liefern können, auf deren Basis die Bewertung und anschließende Zertifizierung der Anlagen durchgeführt werden kann.“  

„Qualifizierter und standardisierter Datensatz“  

CarbonFreed arbeitet sowohl bei Anlagenzertifikaten Typ A (Wirkleistung ab 950 Kilowatt) als auch bei Anlagenzertifikaten Typ B (Wirkleistung zwischen 135 und 950 Kilowatt) mit UL Solutions zusammen. In der Zusammenarbeit werden pro Jahr rund 150 Zertifizierungen durchgeführt werden. Guido Bröring, Global Head of Grid Integration bei UL Solutions, bestätigt die Vorteile der Zusammenarbeit für die Zertifizierungsstelle: „CarbonFreed bereitet die Daten der Projektierer und Installationsbetriebe so auf, dass wir für die Anlagenzertifizierung einen qualifizierten und standardisierten Datensatz erhalten. Das ist für unsere Prozesse natürlich ein riesengroßes Plus. Die Vollständigkeit der Unterlagen ist der Schüssel, um den Bearbeitungszeitraum zu verkürzen, da das langwierige Nachreichen von Unterlagen entfällt.“  

Anlagenzertifizierung muss effizienter werden

Seit der Gründung im Jahr 2020 haben die Ingenieure der CarbonFreed GmbH bereits mehr als 450 Zertifizierungsverfahren begleitet und dabei umfangreiche Erfahrungen gesammelt. Für Marko Ibsch ist der Prozess der Anlagenzertifizierung aktuell alles andere als effizient: „Die Anlagenbetreiber sammeln die Daten für die Zertifizierung und übermitteln sie dann an die Zertifizierungsstellen. In 80 Prozent der Fälle muss dann aber noch einmal nachgebessert werden, weil Informationen fehlen oder unplausibel sind. Das geht dann hin und her, bis irgendwann alles passt, was einfach wahnsinnig viel Zeit kostet. Wir von CarbonFreed können diesen gesamten Prozess deutlich effizienter machen, sodass wir schneller die für die Energiewende notwendigen Anlagen ans Netz bekommen.“ 

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