Interview mit CarbonFreed-Gründer Marko Ibsch zur Umsetzung der NELEV Novelle und Änderung der Leistungsgrenze für die Anlagenzertifizierung

Solarausbau: 1,4 GW im März

Solarausbau: 1,4 GW im März

Die Energiewende ist in vollem Gange. Im März wurden hierzulande neue Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von rund 1,4 Gigawatt installiert. Mit Blick auf die deutschen Ausbauziele gibt es jedoch noch Luft nach oben.

In Deutschland gehen immer mehr Solaranlagen ans Netz. Allein im März kamen rund 1.411 Megawatt (MW) an Leistung hinzu, wie ein Bericht der Bundesnetzagentur zeigt. Die Behörde geht davon aus, dass es noch Nachmeldungen innerhalb der einmonatigen Frist geben wird. Deshalb hat sie bereits einen Aufschlag von 15 Prozent mit eingerechnet.

Immer mehr erneuerbare Energien

Fest steht: Der Trend zu grünem Strom setzt sich fort. Im vergangenen Jahr ist die Solarenergie zum zweitgrößten Nettostromerzeuger nach Windenergie aufgestiegen. Der aktuelle März-Wert liegt rund 60 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Zudem hat das Zubau-Tempo im Vergleich zum Februar (856 MW) deutlich zugenommen.

Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein klares Ausbauziel

Damit das Ausbauziel von 215 GW im Jahr 2030 erreicht wird, ist ein durchschnittlicher PV-Zubau von 1.649 MW pro Monat erforderlich. Dafür muss das Tempo weiter anziehen. Und das ist auch der Wunsch der deutschen Bevölkerung: Laut BSW-Solar sprechen sich 78 Prozent für einen konstanten oder beschleunigten Solar-Ausbau aus.  

Anschlussverfahren beschleunigen

Aktuell wird der PV-Zubau noch viel zu häufig durch ein zu analoges und damit träges Netzanschlussverfahren ausgebremst. Digitale Lösungen wie unsere KI-Software gridcert helfen dabei, Daten zu sammeln und zu bewerten, Prozesse zu strukturieren und Abstimmungen zwischen den Beteiligten zu vereinfachen. Dadurch können Solaranlagen deutlich schneller und trotzdem sicher ans Netz gehen.

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