Interview mit CarbonFreed-Gründer Marko Ibsch zur Umsetzung der NELEV Novelle und Änderung der Leistungsgrenze für die Anlagenzertifizierung

Grüner Strom auf grünem Grund

Grüner Strom auf grünem Grund

In Deutschland gehen immer mehr Freiflächen-Solaranlagen ans Netz. Das ist doppelt nachhaltig, denn: Wie eine aktuelle Studie zeigt, können Freiflächenanlagen auch die Artenvielfalt auf dem Boden steigern. 

Im ersten Halbjahr 2025 wurden in Deutschland deutlich mehr neue Freiflächenanlagen (FFA) installiert als noch im ersten Halbjahr 2024. Laut Fachagentur Wind und Solar kamen Anlagen mit einer Leistung von 2.981 Megawatt hinzu. Das entspricht einer Steigerung von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. 

Ausbautempo nach Bundesländern

Je nach Bundesland geht der FFA-Ausbau unterschiedlich schnell voran. Am schnellsten ist Bayern mit einer neu installierten Leistung von mehr als 1,1 Gigawatt auf Freiflächen im ersten Halbjahr. Es folgen: Baden-Württemberg mit 326 Megawatt und Sachsen mit 319 Megawatt neu installierter Leistung.  

Die Top-3-Bundesländer, Quelle: Fachagentur Wind und Solar 

Solarparks und Naturschutz 

Freiflächenanlagen sind nicht nur gut für die Stromerzeugung, sondern auch für den Naturschutz. Denn: FFAs können neue Lebensräume für Tiere schaffen und so die Biodiversität auf landwirtschaftlichen Flächen steigern. Das hat eine Studie des Bundesverbands Neue Energie ergeben. Laut Untersuchung können sich dadurch neue Arten von Pflanzen, Vögeln, Fledermäusen, Tagfaltern und Heuschrecken ansiedeln. Entscheidend ist dafür nicht nur die Bauweise der Solarmodule, sondern vor allem auch die Bewirtschaftung der Felder.  

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