Die Klimakrise belastet zunehmend deutsche Unternehmen
- Redaktion
- 20. Mai 2026
Die Klimakrise belastet zunehmend deutsche Unternehmen
Große, energieintensive Unternehmen sind besonders stark von den negativen Folgen des Klimawandels betroffen. Das ist das Ergebnis des KfW-Klimabarometers. Der Umstieg auf Solarstrom kann die Situation verbessern.
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Weltweit nehmen Extremwetterereignisse wie Dürren, Stürme und Überschwemmungen zu. Die Folgen sind oftmals gravierend: Produktionsausfälle, Lieferschwierigkeiten, überteuerte Rohstoffe. Jedes fünfte Unternehmen in Deutschland ist laut KfW-Klimabarometer von negativen Folgen des Klimawandels betroffen.
Große Unternehmen am stärksten betroffen
Vor allem große Betriebe leiden darunter: 74 Prozent der Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 500 Millionen Euro spüren laut KfW-Umfrage zumindest teilweise negative Konsequenzen. Bei kleinen Unternehmen mit weniger als fünf Beschäftigten sind es dagegen nur 19 Prozent.
Energieintensive Unternehmen trifft es hart
Auch Unternehmen, die viel Energie verbrauchen, trifft es hart. 31 Prozent der Firmen mit einem Energieanteil von mindestens zehn Prozent sind eigenen Angaben zufolge zumindest teilweise von den Folgen des Klimawandels betroffen – das entspricht einer Steigerung von fünf Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr.
PV-Strom erhöht die Resilienz
Wollen sich Unternehmen wappnen und ihre Resilienz erhöhen, können sie PV-Anlagen installieren und ihren eigenen Solarstrom produzieren. Dadurch werden sie weniger abhängig von volatilen Rohstoffpreisen, etwa für Öl und Gas. Das reduziert die Emissionen und schwächt den Klimawandel ab.
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