CarbonFreed nimmt fünf weitere Zertifizierungsstellen ins Portfolio auf
- Redaktion
- 17. Juni 2025
CarbonFreed nimmt fünf weitere Zertifizierungsstellen ins Portfolio auf
CarbonFreed hat mit „gridcert“ eine KI-gestützte Digital-Plattform entwickelt, um das Netzanschlussverfahren großer Solaranlagen und Speicher von mehreren Monaten auf wenige Wochen zu verkürzen. „Leider konnten wir dieses Versprechen seit Anfang des Jahres nicht immer einhalten. Wir haben unser Netzwerk in den vergangenen Wochen noch mal um fünf Zertifizierungsstellen erweitert, um den Prozess für unsere Kunden wieder zu beschleunigen – und das ist uns auch gelungen. Das Thema ist mittlerweile gelöst“, sagt CarbonFreed-Geschäftsführer Marko Ibsch.
Mehr als 20 Zertifizierungsstellen in Deutschland
In Deutschland benötigen Betreiber von Solaranlagen und Großspeichern ab einer Netzeinspeisung von mehr als 270 Kilowatt ein Anlagenzertifikat. Erst wenn dieses Zertifikat von einer akkreditierten Zertifizierungsstelle ausgestellt wurde, darf die Anlage Strom ins öffentliche Stromnetz einspeisen. Dadurch soll gewährleistet werden, dass die Solaranlagen und Speicher richtig parametriert sind und sich zu jeder Zeit so verhalten, wie es der Netzbetreiber in dem spezifischen Netzgebiet erwartet. CarbonFreed arbeitet insgesamt mit 14 der mehr als 20 in Deutschland tätigen Zertifizierungsstellen zusammen.
Anlagenzertifikat ist Grundlage für Netzanschluss
Über die KI-Plattform „gridcert“ werden die für den Netzanschluss notwendigen Dokumente digital gesammelt, analysiert und anschließend bewertet. Auch die Kommunikation der verschiedenen Marktteilnehmer läuft ausschließlich über die CarbonFreed-Software: „Wenn alle Daten vollständig sind, kann das Projekt entsprechend von einer Zertifizierungsstelle geprüft und das Anlagenzertifikat ausgestellt werden. Das ist die Grundlage dafür, dass der Netzbetreiber die Erlaubnis erteilt, dass die Anlage Strom einspeisen darf“, erklärt CarbonFreed-Geschäftsführer Marko Ibsch.
Online-Tool „gridtrack“: Projektstatus live nachverfolgen
Damit die Kunden des Schleswig-Holsteiner Greentech-Unternehmens jederzeit den aktuellen Stand des eigenen Projekts nachvollziehen können, hat das Unternehmen das Online-Tool „gridtrack“ entwickelt: „Jetzt können unsere Kunden den Stand des Projekts quasi live nachverfolgen – wie man es vom Online-Handel schon länger kennt. Sie wissen zu jeder Zeit, wo das Projekt gerade steht, wer am Zug ist und wann der nächste Schritt abgeschlossen sein wird. Das Tool ist ein wichtiges Element, um den Prozess für unsere Kunden noch einfacher, schneller und transparenter zu machen“, erklärt CarbonFreed-CTO Niklas Schreiber.
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