Interview mit CarbonFreed-Gründer Marko Ibsch zur Umsetzung der NELEV Novelle und Änderung der Leistungsgrenze für die Anlagenzertifizierung

CarbonFreed in Business Insider: KI-Hype – Wie dieser Gründer Solaranlagen schneller ans Netz bringen will

CarbonFreed in Business Insider: KI-Hype – Wie dieser Gründer Solaranlagen schneller ans Netz bringen will

„Große Solarflächen dürfen nicht ohne Anlagezertifikat in Betrieb genommen werden. Das dauert Monate. Marko Ibsch von Carbon Freed will das in zwei Wochen schaffen.

 

Die Bundesregierung plant, bis 2030 mindestens 80 Prozent des in Deutschland verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Energien zu gewinnen. Doch der Ausbau stockt – und das hat vor allen Dingen etwas mit einem Stück Zettel zu tun, dem sogenannten „Anlagezertifikat“.

Das ist ein Nachweis, den Besitzer von Solarflächen, ob auf Feldflächen oder Dächern, benötigen, um die Anlagen überhaupt in Betrieb nehmen zu können. Da die Zertifizierungsstellen die Prüfung häufig noch händisch erledigen, können Monate vergehen, bis solche Anlagezertifikate ausgestellt werden. Solange stehen fertig gebaute Photovoltaik-Anlagen ungenutzt auf dem Feld. Das beklagt nicht nur Ibsch. Die Tagesschau hat auch ausführlich darüber berichtet. In Zeiten der Energie- und Klimakrise: eigentliche keine so gute Idee. Marko Ibsch hat daher eine KI-Software namens „gridcert“ entwickelt, die das schneller können soll.

Carbon Freed hat über 500 Solaranlagen schnell ans Netz gebracht

Mit seinem Startup Carbon Freed habe der Gründer eigenen Angaben zufolge bereits die Prüfung für über 500 Solaranlagen durchgeführt. Das Programm soll relevante Daten automatisch sammeln, analysieren und auswerten können. Die Prüfungsergebnisse werden anschließend an die offiziellen Zertifizierungsstellen weitergeleitet, die dazu berechtigt sind, Anlagezertifikate auszustellen. Carbon Freed kooperiert mit einigen solcher Stellen, die im Prinzip nur noch darüber schauen müssen. Statt die Daten von eigenen Ingenieuren analysieren zu lassen, die dafür länger brauchen – und aufgrund des Fachkräftemangels ebenfalls am Markt hart umkämpft sind. Zwei Wochen soll es schließlich dauern, bis Betreiber von Solaranlagen ihr Anlagezertifikat in der Hand halten. Statt zum Beispiel sechs Monate…“

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