Interview mit CarbonFreed-Gründer Marko Ibsch zur Umsetzung der NELEV Novelle und Änderung der Leistungsgrenze für die Anlagenzertifizierung

CarbonFreed in 50,2: Zertifizierungsprozess – Schneller am Netz

CarbonFreed in 50,2: Zertifizierungsprozess – Schneller am Netz

Der Zertifizierungsprozess bei großen Solaranlagen ist zäh, weshalb die Anlagen nur mit deutlicher Verzögerung ans Netz gehen. CarbonFreed hat eine KI-Software entwickelt, mit deren Hilfe das Netzanschlussverfahren von mehreren Monaten auf wenige Wochen verkürzt werden soll.

Bevor Freiflächen-Solaranlagen und große PV-Dachlagen ihren Strom produzieren können, müssen mehrere Hürden überwunden werden – angefangen bei der Konkurrenz um geeignete Flächen über die Finanzierung bis zu mitunter langwierigen Planungs- und Genehmigungsverfahren. Auch wenn alle diese Hindernisse aus dem Weg geräumt werden, erweist sich häufig der Zertifizierungsprozess als weiterer Flaschenhals. Bei jeder Solaranlage größer als 135 Kilowatt (kW), die in Deutschland ans Netz geht, muss projektspezifisch nachgewiesen werden, dass sie alle Anforderungen des Netzbetreibers einhält, um die Netzstabilität zu gewährleisten und die Systemsicherheit nicht zu gefährden.

Manuelle Fleißarbeit beim Zertifizierungsprozess

Dieser Prozess kann sehr zeitaufwändig sein, denn die Arbeitsschritte sind hochgradig manuell: Die Planungsunterlagen werden in Form von PDFs den Zertifizierungsstellen zur Verfügung gestellt, dort werden sie gesichtet, relevante Informationen werden herausgefiltert und auf ihre Plausibilität hin überprüft. Selten sind die Unterlagen von Beginn an vollständig und widerspruchsfrei. Auch kann es vorkommen, dass Angaben gemacht werden, die nicht zertifizierungsfähig sind, zum Beispiel genügt ein Stromwandler nicht den Anforderungen oder das Regelungskonzept erfüllt nicht die Vorgaben des Netzbetreibers. Im Nachgang wird der Installateur über die erforderlichen Anpassungen informiert und verteilt die Aufgaben auf seine Partner, wie etwa seinen Spezialisten für die Regelungstechnik und den Trafo sowie den Kontakt beim zuständigen Netzbetreiber. Die aktualisierten Unterlagen sendet der Installateur an die Zertifizierungsstelle. Danach müssen gegebenenfalls weitere Anpassungsschleifen durchlaufen werden, bis die rund 150 Prüfpunkte auf der Liste abgehakt sind…“

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